Der DED-Freundeskreis e.V. trifft sich bisher 1 bis 2 Mal pro Jahr, um die aktuelle entwicklungspolitische Lage, inbesondere im Hinblick auf den Entwicklungsdienst, zu erörtern. Zu kritischen Aspekten erarbeitet der Freundeskreis  gegebenenfalls Thesen oder gibt Denkanstöße, mit denen er sich an der entwicklungs-politischen Debatte beteiligt.

Aktuell engagieren wir uns, gemeinsam mit dem AKLHÜ, dem Weltfriedensdienst und ventao, bei der Etablierung und Finanzierung eines weltweiten Programms "Austausch International Engagierter Fachkräfte - AIEF" (vgl. Programmskizze und Flyer). Hierzu haben wir Informationen zu Finanzierungs-möglichkeiten erarbeitet und verbreitet.

Ein solches Programm stellt eine Weiterentwicklung des Werbelliner Appells dar, mit dem wir 2013 zur Gründung eines neuen  zivilgesellschaftlich getragenen, staatlich mitfinanzierten EntwicklungsDienstes aufriefen. Hier unser entsprechendes Schreiben vom 04.12.2015 an Bundesminister Dr. Müller sowie das Antwortschreiben des BMZ/Dr. Felmberg vom 21.01.2016.

In unserem Auftrag und mit Unterstützung der Stiftung "Umverteilen!" wurde 2015 eine Bestandsaufnahme internationaler Programme für Entsendung und Austausch engagierter Fachkräfte von Gabriele Beckmann und Paul Cronjaeger erarbeitet. 

Wir halten es für einen schwerwiegenden Fehler, dass Bundesminister Niebel den einzigen deutschen staat­lichen Entwicklungsdienst zerschlagen hat. In der GIZ ist die DED-Ziel­set­zung "Partnerschaftliches Ler­nen und Helfen" verschwunden.

Auf unser diesbezügliches Schreiben vom 27.03.2014 nebst Anlage an Bundesminister Müller erhielten wir diese Antwort des BMZ vom 11.04.2014. Unseren Vorschlag für einen neuen Entwicklungs-Dienst stellten wir in den ILA-Nachrichten und in Form eines Flyer am Tag der offenen Tür des BMZ 2014 zur Diskussion.

Am 2. Juli 2013 fand bei SID Bonn ein Entwicklungspolitisches Forum zum Werbelliner Appell statt. Hier das Papier zur Vorbereitung des Gesprächs (von Günter Könsgen und Dr. Werner Würtele) und das Gesprächsprotokoll "Nachlese"

Im Bonner General-Anzeiger und in der Tageszeitung taz schalteten wir am 24.06.2013, dem 50. Gründungstag des DED, Anzeigen, in denen wir Bundesminister Niebel wegen seiner Zerschlagung des DED kritisieren. Hier Details der Aktion.

Ende 2012 hatten wir einen Aufruf zur Gründung eines neuen deutschen Entwicklungsdienstes veröffentlicht.  

Im Jahr 2009 brachte der DED-Freundeskreis 9 Thesen zur Rolle des Entwicklungshelfers in die Debatte zur Zukunft des DED ein.

 Der DED-Freundeskreis fördert Begegnungen und einen kritischen Austausch zum Thema Entwicklungsdienst.

Wir waren Mitveranstalter der Feier des 50. DED-Geburtstags vom 24. bis 26. Mai 2013 am Werbellin-See bei Berlin, mit fast 800 Teilnehmenden. Hier das Programm, eine Bildergalerie, das Schlusswort von Willi Erl und eine besondere DED-Chronologie in Wort und Bild.